Nationalpark Unteres Odertal

Odertal Uckermark

Grenzenloses Naturvergnügen – Wertvolle Auenblicke – Zu Fuß, per Rad oder auf dem Wasser durch den Nationalpark Unteres Odertal

Wer sich nach Ruhe sehnt, wird inmitten der Natur fündig – etwa in der idyllischen Uckermark zwischen Berlin und dem polnischen Stettin. Dort lädt der Nationalpark Unteres Odertal mit seiner Auenlandschaft ganzjährig dazu ein, Seeadler zu beobachten, die Heimat von Bibern und Fischottern zu erkunden und – per Pedes oder mit dem Fahrrad – einen der Aussichtspunkte zu besuchen, die einen weiten Blick über die Aue bieten. Ein Highlight ist zudem das „Erfahren“ der Landschaft auf dem Wasser.

Wer in Schwedt, einer modernen, grünen Stadt, seine Wanderschuhe schnürt und sich in den Nationalpark begibt, wandelt bald auf urwüchsigen Pfaden und entdeckt in der fast unberührten Natur so manchen Vertreter seltener Vogelarten. Im Winter weilen zum Beispiel Singschwäne in der Region, durch die im Spätsommer bis zu 15.000 Kraniche ziehen. Kurze Strecken wie die nach Stützkow, einem Örtchen am Oderhang mit bester Aussicht, oder eine in die vom Tabakanbau geprägte Stadt Vierraden laden ebenso zum Naturerlebnis ein wie abwechslungsreiche Distanzen für mehrtägige Touren – zu nennen ist hier zum Beispiel der rund 200 Kilometer lange Märkische Landweg. Radler gelangen indessen über flaches und teilweise auch hügeliges Gelände von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. In Criewen lohnt sich zum Beispiel ein Besuch des Nationalparkhauses, in dem eine Ausstellung auf lebendige Weise über die Natur im Unteren Odertal informiert. Das Besondere: Während die Landschaft im einzigen Auen-Nationalpark Deutschlands im Winter aus einer einzigen großen Wasserfläche besteht, erscheinen im Frühjahr Wiesen, deren Gras sich zum Sommer und zum Herbst hin nuancenreich einfärbt, bevor der Wasserspiegel am Jahresende wieder ansteigt. Dieses Schauspiel lässt sich am intensivsten bei Aktivitäten auf dem Wasser erleben. Ein unvergleichliches Erlebnis bietet zum Beispiel eine geführte Tour mit dem Kanu mitten in das Herz der schützenswerten Landschaft: Das Zwischenstromland zwischen Stromoder und Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße besteht aus zahlreichen Armen der Oder und ist dadurch ein echtes Wasserlabyrinth, das man nur auf dem Wasserweg gut besichtigen kann. Weitere Informationen, Tipps und mehr gibt es unter www.unteres-odertal.de. (epr)

Im Frühling sinkt der Wasserspiegel in der Aue langsam. Wiesen kommen zum Vorschein und die Aussicht auf das Poldergebiet ist beeindruckend. (Foto: epr/Unteres Odertal)
Die Gegend rund um Criewen lädt Naturfreunde zum Radeln und Wandern ein. Von dort aus starten viele Wege und geführte Ausflüge in den Nationalpark. (Foto: epr/Unteres Odertal)
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