Ostsee und Boddenküste

Lubmin_Boddenküste

Die Mecklenburgische Ostsee- und Boddenküste – Für viele Reisende genießt der Urlaub in Deutschland nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert. Besonders die Region der mecklenburgischen Ostsee- und Boddenküste mit ihren herrlichen Strandabschnitten, einzigartigen Naturparks und traumhaften Landschaften, erfreut sich großer Beliebtheit. Die Hauptgründe hierfür liegen in der besonderen Vielfältigkeit des Tourismusgebietes und den vielen individuellen Möglichkeiten. Hier ist für jedermann etwas dabei. Sonnenhungrige Badegäste und Familien mit Kindern schätzen den wundervollen Landstrich ebenso, wie wissenshungrige Kulturinteressierte oder erholungssuchende Naturenthusiasten. Entsprechend richten sich die Reisetipps Ostdeutschland in der mecklenburgischen Ostseeregion an eine breite Klientel.

Rerik Hafen
Seglerhafen am Salzhaff in Rerik, Mecklenburgische Ostseeküste
Fotograf:Neumann, Frank Bildeigner:Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern

Von der Steilküste am Seeheilbad Boltenhagen zur Insel Poel

Zwischen der Halbinsel Priwall, die zur Hansestadt Lübeck gehört und Wismar liegt das Ostseebad Boltenhagen. Die Flachküste mit dem rund 5 Kilometer langen, feinsandigen Strandabschnitt wechselt im Westen zu einer wild romantischen, 35 Meter hoch aufsteigenden Steilküste, welche über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Von der Uferpromenade ragt die fast 300 Meter lange Seebrücke in das Meer hinein. Boltenhagen gehört zu den ältesten Seeheilbädern Deutschlands und hat sich seit über 200 Jahren als Erholungsort etabliert. Das bunte Veranstaltungsprogramm und die zahlreichen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sprechen nicht nur die Sommergäste an. Wellness, Wassersport, Radfahren und Wandern machen Boltenhagen zu einer der Top-Adressen an der mecklenburgischen Küste. Etwas weiter östlich am südlichen Ende einer geschützten Bucht befindet sich die Hansestadt Wismar.

Die historische Altstadt ist Weltkulturerbe der UNESCO. Reisende, die sich für die geschichtsträchtigen alten Mauern der mittelalterlichen Hanse und deren beeindruckende architektonische Meisterleistungen interessieren, denen sei der Besuch der mecklenburg-vorpommerschen alten Hansestädte Greifswald, Stralsund, Rostock und Wismar ans Herz gelegt. Vor der Einfahrt in den Wismarer Museumshafen und in den neuen Jachthafen erhebt sich eine kleine, vorgelagerte Insel, der Walfisch. Das kleine Eiland hat schon manches Schiff in Not gebracht, ist unbewohnt und dient Vögeln zur Rast. Etwas weiter nordwärts liegt die Insel Poel, die für familiären Erholungsurlaub steht. Seichte Naturstrände, FKK-Zonen und eine behagliche Ruhe wechseln hier mit weiten Landschaften und blühenden Rapsfeldern.

Vom Salzhaff nach Warnemünde

Nordwestlich der Gemeinde Neubukow beginnt das Salzhaff, eine Nehrung der Halbinseln Wustrow und Boiensdorfer Werder in der Mecklenburgischen Bucht. Der besondere Naturschutzrahmen beschert der Region eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Ein ruhiges Urlaubsparadies, dessen Flachgewässer sich auch optimal für Surf- und Segeleinsteiger eignen. Über dem am Ausgang des Haffs liegenden, ruhigen Badeort Rerik geht es weiter nordöstlich zu einem touristischen Hotspot: Kühlungsborn. Der Ort erfreute sich schon zu DDR-Zeiten einer großen Beliebtheit und bietet heute nahezu alles, was das Urlauberherz begehrt. Die liebevoll sanierten und restaurierten alten Villen der klassischen Bäderarchitektur, wechseln sich ab mit modernen Hotel- und Ferienanlagen. Im westlichen Ortsteil befindet sich der großzügig angelegte Campingpark, im östlichen, nach der Wiedervereinigung neu gestalteten Zentrum die Seebrücke und die Marina.

Etwas weiter Richtung Osten liegt Heiligendamm, der älteste Seebadeort Deutschlands und des kontinentalen Europas. In dem zu Bad Doberan gehörenden Stadtteil finden sich die wohl herrlichsten und bemerkenswertesten Prachtbauten entlang der Ostseeküste. Die Kulisse im klassizistischen Stil war im Jahr 2007 Austragungsort des G-8-Gipfeltreffens und ist Sinnbild für puren Luxus. Über Nienhagen endet die Etappe beim Leuchtturm von Warnemünde. Der beliebte Hafen- und Urlaubsort gehört zu Rostock. Warnemünde zeichnet sich aus durch die lange Strandpromenade und die belebte Hafeneinfahrt, welche von den großen Fähren und Kreuzfahrtschiffen angelaufen wird.

Der Tanz der Kraniche und die Schreie der Hirsche

In kaum einer Region in Deutschland ist die lebendige Natur so hautnah und einzigartig zu erleben wie an der mecklenburgischen Boddenküste. Vom Graal-Müritz-Park über den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft bis kurz vor Stralsund lassen sich unvergessliche Naturereignisse beobachten. Tausende Besucher verfolgen jährlich den Tanz der Kraniche, die in gewaltigen Scharen ihre Ruheplätze aufsuchen. In Groß-Mohrdorf präsentiert der Naturschutzbund Deutschland im Kranich-Informationszentrum alles Wissenswerte über den faszinierenden Vogel des Glücks. Auf dem Darß trabt das Rotwild durch die seichten Boddengewässer und in der Brunft bietet sich den Besuchern ein grandioses Schauspiel.

Insel Poel
Salzwiesen auf der Insel Poel, Mecklenburgische Ostseeküste
Fotograf:Kliem, Thomas Bildeigner:Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern

Die Route entlang der Ostsee führt weiter nach Stralsund, wo sich der Übergang auf die beliebte Ferieninsel Rügen befindet. Im Osten von Greifswald befindet sich direkt am Lauf der Peene die Stadt Wolgast, von der die Insel Usedom zu erreichen ist. Dem Verlauf folgend erstreckt sich im Osten von Anklam das großflächige Naturreservat Unteres Peenetal und Peenehaff. Das rund 1500 Hektar umfassende Areal ist geprägt von „Amazonas des Nordens“, feuchten Wiesenflächen, Moorgebieten und Wäldern. Über die naturgeschützte Moorlandschaft des Anklamer Stadtbruchs endet die Reisebeschreibung in Ueckermünde. Das Seebad am Übergang zum Stettiner Haff liegt unweit der polnischen Grenze und ist bekannt für seine bestens erhaltene Altstadt.


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