Wismar

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Am südlichen Ende der Wismarer Bucht liegt die traditionsreiche Hansestadt Wismar in Mecklenburg-Vorpommern. Die reizvolle Ostseeküste, die faszinierenden Naturschauplätze, das umfangreiche Freizeitangebot sowie das beschauliche Treiben in der Altstadt und am Hafen sind nur einige Gründe, warum Wismar ein äußerst beliebtes touristisches Ziel ist.

Die Stadt im Süden der Insel Poel kann auf eine lange Historie zurückblicken. Vielerorts ist die wechselvolle Geschichte noch heute spürbar. Als frühes Mitglied der Hanse erreichte Wismar seine Blütezeit im späten Mittelalter. Der Hafen und die damit verbundenen Handelswege über die Ostsee sicherten den Wohlstand. Nach dem Dreißigjährigen Krieg fiel die Stadt für lange Zeit unter die Herrschaft des schwedischen Königs, woran heute noch beim alljährlich stattfindenden „Schwedenfest“ erinnert wird. Als Mittelzentrum und sechstgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns überdauerte Wismar die Zeit der Zerstörungen durch die Folgen des Zweiten Weltkrieges und die darauffolgenden Auswirkungen der Planwirtschaft innerhalb der DDR. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung wurden viele alte Gebäude wieder aufgebaut oder fachgerecht saniert. Dazu gehörten auch zahlreiche Wirtschaftsbetriebe wie die Werft in Wismar, die heute im Verbund der MV-Werfen als einer der großen Arbeitgeber in der Region agiert.

Sehenswürdigkeiten in Wismar

Kern der Hansestadt sind die vielen denkmalgeschützten Bauten aus der Zeit der Gotik. Mit einem der am besten erhaltenen Altstädte in ganz Deutschland und Nordeuropas versteht es Wismar ein ganz eigenes Flair zu versprühen, welches versteht die Besucher in seinen Bann zu ziehen. Die komplexen Gebäudeensembles der Altstadt sind seit dem Jahr 2002 UNESCO-Welterbe und verbinden sich auf eine beeindruckende Weise mit dem Lebensgefühl einer modernen, pulsierenden Metropolregion. Im Zentrum Wismars finden sich drei gotische Sakralbauten von monumentalem Ausmaß. Zwischen dem Fürstenhof und dem Marktplatz liegt die Marienkirche, eines der ältesten Gebäude der Stadt. Bereits um das Jahr 1220 gewährleistete der Kirchenbau die Stadtgründung. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, musste das gewaltige Kirchenschiff von Sankt Marien gesprengt und abgetragen werden. Heute ragt lediglich der markante, über 80 Meter hohe Turm in den Himmel der Ostseestadt. Der größte Kirchenbau in der Altstadt ist St. Georgen. Das evangelisch-lutherische Gotteshaus der Gotik diente als Pfarrkirche der Landesherren und wurde bis zum Jahr 2010 liebevoll saniert.

Als Kirche der Fischer und Seefahrer fungierte St. Nikolai zwischen dem altstädtischen Spiegelberg und der Straße Frische Grube. Westlich davon liegt das „Wassertor“, ein im 15. Jahrhundert erbauter gotischer Backsteinbau, der den Zugang zum Alten Hafen markiert. Heute nur noch Museumshafen ist die Umgebung der alten Hafenliegefläche ein beliebter Treffpunkt oder Veranstaltungsort, beispielsweise im Rahmen der „Wismarer Heringstage“. Fischmarkt, aber auch Barkassen und Kutter beherrschen die Szenerie, bei der Einheimische sowie Touristen das typische Hafenfeeling genießen. Der Marktplatz mit seinen Ausmaßen von rund 100 mal 100 Metern ist einer der größten in ganz Norddeutschland. Hier findet sich mit der „Wismarer Wasserkunst“, einem Laufbrunnenbauwerk im Stile der Renaissance, welches aus dem Jahr 1602 stammt, das eigentliche Wahrzeichen der Stadt. Am Markt stehen auch das imposante klassizistische Rathaus, welches Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet wurde und das stilistische Bürgerhaus „Alter Schwede“. In direkter Umgebung des Marktplatzes beginnt die Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften und den markanten Giebelhäusern. Ein weiterer Zeuge des Mittelalters ist der alte Wasserturm, der ursprünglich der letzte erhaltene Wehrturm der ehemaligen städtischen Befestigungsanlage war.

Urlaub Ostsee: Ferienspaß und Freizeitaktivitäten

Neben den kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten bietet die Hansestadt ein breites Spektrum einer umfassenden touristischen Infrastruktur mit unzähligen Freizeitangeboten. Der neue Yachthafen ist ein Paradies für Wasserwanderer und mit der Fährverbindung gelangen die Ausflügler durch die Wismarer Bucht auf die Insel Poel. Wetterunabhängig ist ein Besuch im Freizeitbad „Wonnemar“, einer riesigen Erlebnistherme mit Saunawelt, Wellness- und Spa-Bereich. Natürlich bietet auch die Ostseeküste jede Menge Urlaubsfeeling und Strandvergnügen, das sich beispielsweise auch bei einem Besuch im nahe gelegenen Seebad Wendorf erleben lässt. Aktivurlauber schätzen die zahlreichen Rad- und Wanderwege der Region oder nutzen das umfangreiche Angebot für alle Arten des Wassersports. Nicht nur bei schlechtem Wetter eine gute Alternative ist ein Abstecher in eine der vielen Museumsausstellungen, zum Beispiel im Welt-Erbe-Haus oder im technischen Landesmuseum „phan Technikum“. Vor allem bei Kindern nahezu immer beliebt ist ein Besuch im Zoo. Der am Stadtrand gelegene Tierpark Wismar beheimatet auf etwa 17 Hektar rund 50 Arten von zumeist europäischen Wild- und Haustieren. Direkt angrenzend findet sich auf dem ehemaligen Areal der Landesgartenschau von 2002 der Bürgerpark mit seinem 37 Meter hohen Aussichtsturm.

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